Donnerstag, 28. Juni 2012

Entspricht die Zutat „Hopfenextrakt“ dem Reinheitsgebot?

Frage

In immer mehr Biersorten – insbesondere auch namenhafter Hersteller – ist anstatt "Hopfen" nur noch "Hopfenextrakt" enthalten. Entspricht das noch dem Reinheitsgebot?

Antwort

Das heutige Reinheitsgebot basiert auf dem Bayrischen Reinheitsgebot von 1516, wonach zur Bierbereitung ursprünglich nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden durften. Später kam der vierte Ausgangsstoff Hefe hinzu. Daran ist bereits zu erkennen, dass das Reinheitsgebot einem Wandel unterlag.
Hopfenextrakt kam im Bayrischen Reinheitsgebot ebenfalls noch nicht als zulässige Zutat vor. Später wurde die Beschaffenheit von „nach deutschem Reinheitsgebot“ gebrautem Bier im Biersteuergesetz beschrieben. In dessen zweiten Änderung im Jahr 1968 wurde geregelt, dass anstelle von unverarbeitetem Hopfen auch Hopfenpulver oder anderweitig zerkleinerter Hopfen oder Hopfenauszüge verwendet werden dürfen.
Diese Hopfenersatzstoffe müssen jedoch den ebenfalls in diesem Gesetz geregelten Anforderungen entsprechen:
  • Hopfenpulver, anderweitig zerkleinerter Hopfen und Hopfenauszüge dürfen demnach ausschließlich aus Hopfen gewonnen sein.
  • Hopfenauszüge müssen „…die beim Sudverfahren in die Bierwürze übergehenden Stoffe des Hopfens oder dessen Aroma- und Bitterstoffe in einer Beschaffenheit enthalten, wie sie Hopfen vor oder bei dem Kochen in der Bierwürze aufweist“.
Die Verwendung von Hopfenextrakt entspricht somit nicht dem Reinheitsgebot von 1516, wurde aber 1968 als zulässige Zutat für „nach deutschem Reinheitsgebot gebrautem Bier“ für zulässig erklärt.

Montag, 18. Juni 2012

Nächster Termin 06.07.2012

Prüfung bestanden !

Cook au Vin
Gourmet-Abend 15.06.2012

Das Menü !
*****
Amuse Gueule:
Lauwarmes Kräuter-Forellenfilet auf Pumpernickel
Graved Lachs auf selbstgemachtem Kartoffeltaler und Sahnemeerrettich
*****
Vorspeise:
Pastinakencremesüppchen mit krossen Speckstreifen
*****
Zwischengang:
Feldsalat mit mariniertem Sellerie, gerösteten Walnüssen und geriebenen Pecorino
*****
Hauptspeise:
Hühnchen in Noilly Prat und selbstgemachtem Kartoffelstampf „Tricolore“
*****
Dolche:
Zweierlei Tiramisu


Dienstag, 15. Mai 2012

+++Unglaublich aber wahr......+++

Der Termin für unseren Gourmet Abend steht !!!!

15.06.2012 
 20:00 Uhr

Um rechtzeitige Reservierung wird gebeten :-))

07.05.2012 Der Wonnemonat Mai

Das Menü in nur 3 Akten

Vorspeise:
Spargelomlett mit Kirschtomaten


Hauptspeise:
Huhn in Wermutsauce

Nachspeise:
Mocca Tiramisu auf Mandel Cantuccini


27.04.20012 was lange währt .....

Das Menü von "Wodka & Schnüffler"

Amuse Gueule:
Caprese von der roten Beete mit Büffelmozzarella


Vorspeise:
Marinierter Sellerie auf Feldsalat und gerösteten Walnüssen


Zwischengang:
Spargelcremesuppe


Hauptspeise:
Roulade an Rosmarinkartoffeln und Spargel vom Buchholzhof


Nachspeise:
Semifreddo vom Rhabarber

(Bild kommt noch)

Dienstag, 10. April 2012

Bei Tisch

Das Eindecken        
    
geschieht klassischer Weise mit einem weißen Tischtuch. Es gibt zwar eine Fülle farbiger oder gemusterter Tischwäsche, auf der mancher Fleck verborgen bleiben mag - Ansporn zur Vermeidung von Flecken sind sie nicht.

 Teller

Soweit vorhanden deckt man Platzteller ein, die bis zum Schluss des Essens an Ort und Stelle bleiben. Sie dienen ausschließlich als Platzhalter, keinesfalls wird davon gegessen.Darauf werden dann die Teller für jeden Gang platziert. Dies ist mit einer gewissen Geräuschentwicklung verbunden, weshalb dafür die sogenannten Klapperdeckchen erfunden wurden. Sie gelten allerdings in mondänen Kreisen als etwas verstaubt.

 Das Besteck

Daneben findet das erforderlich Besteck Platz. Es gibt keinen Grund, beim Anblick der diversen Tischwerkzeuge in Panik zu geraten, da deren Anordnung einem einleuchtenden System folgt. Die Geräte, die mit der rechten Hand benutzt werden, liegen rechts vom Teller, die für die linke Hand links davon und zwar so, dass die zuerst benötigten Bestecke jeweils ganz außen zu liegen kommen. Ist ein Fischbesteck nicht vorhanden, so gibt man stattdessen zwei Gabeln.

Sofern das Menu sehr viele Gänge vorsieht, kann man auch das Besteck mit dem jeweiligen Gang servieren, um den Tisch nicht allzu sehr zu befrachten

Gabel und Löffel für das Dessert können auch oberhalb des Tellers platziert werden, wobei der Löffelgriff nach recht und der Gabelgriff nach links zeigt. Ist der Nachtisch nicht flüssig, wird nur die Gabel benutzt.

Neben der linken Besteckreihe steht ein kleiner Teller für Brot mit einem kleinen Messer, das nur für das Brot bestimmt ist.

Linkshändern, die gar nicht anders können, ist es inzwischen erlaubt, das jeweils benötigte Besteck unauffällig zu tauschen. Sie sollten jedoch nicht sofort das gesamte Werk umtauschen und berücksichtigen, dass ihrer Nachbarn vermutlich Rechtshänder sind.

   
Die Gläser

Oberhalb der Messer werden die Gläser aufgestellt, rechts beginnend wiederum in der Reihenfolge der Benutzung. Ganz rechts steht daher ein Wasserglas, dem folgt nach links ein Glas für Weißwein, dann ein Glas für Rotwein und gegebenenfalls für das Dessert (Sekt/Champagner, ein süßer Wein, Dessertwein usw.)

 Servietten

Leicht gestärkte Servietten werden auf den Teller bzw. wenn dort schon der erste Gang bereitsteht, links neben die linke Besteckreihe oder auf den Brotteller gelegt. Man kann sie etwas hübsch falten, sollte aber auf allzu gewagte Kreationen verzichten. Der Verdacht, dass die Serviette bei gar zu vielen Rüschen und Falten nicht ganz sauber geblieben sein kann, muss auf jeden Fall vermieden werden.